KINDER-SOMMERLAGER IN WÖRNHARTS vom 16. bis 23. August 2025
Tag 1-16.8. – Ankunft
Heute, am 16.August 2025 brechen wir zum Kindersommerlager des KS Wiental auf. Zwei Autos und ein übervoll beladener Anhänger mit Lebensmitteln für 61 Personen und Gepäck für die ganze Woche bewegen sich Richtung Wörnharts mit einem einstündigen Lebensmitteleinkauf wie Milch, Fleisch u.s.w.
Am Tag der Ankunft setzen wir eine Gemüsesuppe sowie Brot fürs Abendessen von 4 kg Mehl für den nächsten Tag an. Obst wird für die Kinder aufgeschnitten, Säfte vorbereitet und da trudeln sie schon ein. Das Haus füllt sich mit Betreuern, Kindern, Leben. 😄
Jetzt richten wir das Abendessen her. Am ersten Tag gibt es traditionell eine ‚Kalte Platte‘ mit Wurst/Schinken, Käse, Essiggemüse, Paradeisern, Radieschen, Gurken und vier verschiedenen Aufstrichen: Schinken-Ei-Aufstrich, Liptauer (siehe vorige Rezepte), Hummus und Sonnenblumenkern-Aufstrich für die Veganer. Dazu werden 7 kg Brot aufgeschnitten. Alle greifen kräftig zu!


Tag 2, 17.8.
Nach dem Frühstück geht es los-Küchenbesprechung. Die Arbeiten des Tages werden unter unserem 4-köpfigen Küchenteam verteilt.
Die Knödel für die gerösteten Knödel mit Ei werden von unserem Knödelmeister Niki für morgen vorbereitet.
Fürs morgige Frühstück muss noch der Striezel von 2 kg Mehl gemacht werden. Der Schinken-Ei-Aufstrich ist auch schon fast leer, der wird nachproduziert.
Mittags gibt es Gemüsesuppe mit Backerbsen und Schnittlauch, danach Schinkenfleckerln und Krautfleckerln mit grünem Salat. Die Suppe, die wir am Vortag schon angesetzt haben, wird abgeseiht und nachgewürzt, Schnittlauch geschnitten, 4 Häuptl Salat geputzt, Marinade angemacht. Die Fleckerl gehören gekocht, der Schinken (7 kg Fleckerl, 5kg Schinken, 1,5kg Zwiebeln klein geschnitten) und die Zwiebel angebraten, die Krautfleckerl müssen vorbereitet werden: Zwiebeln angeschwitzt, mit Zucker karamellisiert, 2 Happerl Kraut in Streifen geschnitten dazugegeben und mitgebraten, dann mit etwas Gemüsesuppe aufgießen und dünsten lassen, gekochte Fleckerl dazugeben, salzen und gut pfeffern.
Von den Schinkenfleckerln war noch ein wenig übrig, die Krautfleckerl waren etwas zu viel. Der Salat ging gut weg.
Am Nachmittag gilt es, die Brote fürs Chili, die ebenfalls gestern schon angesetzt wurden, zuzubereiten. Dafür wurde 4kg Mehl 40g Hefe, 3l lauwarmes Wasser, 80 g Salz verbraucht, gemischt, ca. 10 Minuten geknetet und anschließend in eine geölte Wanne gefüllt. Dabei je nach einer Stunde gedehnt und gefaltet und anschließend für mind. 24 Stunden im Kühlschrank geparkt.
Fürs Chili con Carne (50 Portionen) wird 6 kg Faschiertes scharf angebraten, gesalzen, gepfeffert und beiseite gestellt. Dann 1,5 kg Zwiebeln und 3 rote und 3 gelbe Paprikas anschwitzen, mit 2kg Tomatenmark tomatisieren, kurz durchrösten und mit Suppe und gehackten Tomaten aufgießen, mit Gewürzen nach Wahl (Oregano, Sojasauce, Chili, Paprika edelsüß und/oder scharf, Kreuzkümmel, Koriander und ev. einen Hauch Zimt würzen und dann je 800g Kidneybohnen und weiße Bohnen dazugegeben und am besten 2-3 Stunden auf kleiner Flamme köcheln gelassen.
Für das Chili sin carne (12 Portionen) werden ebenfalls 400g Zwiebeln und je ein roter und ein gelber Paprika angeschwitzt, mit 500g Tomatenmark tomatisiert, mit Gemüsesuppe und gehackten Tomaten (Dose) aufgegossen. Dann 500g Räuchertofu gut auspressen, zerbröseln, mit Sojasauce, Pfeffer, Knoblauch, Oregano, Chili und etwas Stärkemehl vermengen und im Backofen bei 200 Grad knusprig werden lassen (dauert ca. 20-25 Minuten). In der Zwischenzeit zwei Melanzanis sehr klein würfeln oder grob reißen, einsalzen und 20 Minuten stehen lassen. Danach die entstandene Flüssigkeit auspressen und die Melanzanis scharf anbraten und genauso wie den knusprigen Tofu zum Chili-Ansatz geben. Das Chili sind carne genauso wie das Chili con carne würzen und köcheln lassen.
Als Nachspeise gibt es Schoko Donuts.
Anscheinend hat alles geschmeckt, denn beide Töpfe kamen leer in die Küche zurück und vom Wurzelbrot war auch fast nichts mehr übrig.








Tag 3, 18. 8.
Wie immer gab es nach dem Frühstück die Kochbesprechung. Da stellte sich heraus, dass wir heute am Vormittag nur zu zweit in der Küche stehen, denn Niki musste wegen einer Knieverletzung ins Krankenhaus. Das Knie sah schlimm aus und man musste die Verletzung abklären lassen. Also schritten wir umgehend zur Tat und die Knödel, die gestern aus 4 kg Semmelwürfel, 2l Milch und 14 Eiern bereitet wurden, wurden geschnitten. Zwischendurch wurde ein gedeckter Apfelkuchen als Nachspeise aus 2 kg Dinkelmehl, 520 g Butter, 520 g Staubzucker, 4 Eiern, 24 EL Milch und 3 kg Apfeln und etwas Zucker und Zimt zubereitet und gebacken. Das musste rasch erfolgen wir brauchten das Backrohr für die gerösteten Knödel! Dann wurden 1,5 kg Zwiebelwürfel angebraten, die übrig gebliebenen Fleckerl von gestern dazugemischt und mitgebraten und danach die Knödel geröstet. Alles zusammen wurde in drei tiefen Pfannen zusammengemischt und insgesamt mit 34 Eiern übergossen. Anschließend wurden sie ins Rohr gegeben und bei 220 Grad überbacken. Die Knödel wurden mit grünem Salat gereicht.
Diese Menge war gut kalkuliert, denn es blieb lediglich ein kleiner Rest übrig.
Am Nachmittag waren wir wieder zu dritt in der Küche-Niki aus dem Krankenhaus und Christiane vom Lauftraining wieder zurück und Johannes fuhr zum Einkaufen, um die weitere Versorgung zu gewährleisten. Gott-sei-Dank war bei Niki nichts Schlimmes und er konnte mit verbundenem und hochgelagertem Knie sitzend die 14 kg Erdäpfel schälen, die wir fürs Püree brauchten. Ich bereitete den Faschierten Braten aus 9kg Faschiertem, 1,5 kg geschnittenen Zwiebeln, einem Wecken Toastbrot, viel gehackter Petersilie, 12 Zehen Knoblauch, 8 Eiern, Majoran, Pfeffer und Salz zu. 8 Wecken wurden geformt und bei 200 Grad ca. 75 Minuten gebraten. Inzwischen machte Christiane 2 Wecken veganen ‚Faschierten Braten‘ aus 1 kg Linsen, 1 kg Kichererbsen, 12 gebröselten Reiswaffeln, Tomatenmark und ansonsten denselben Aromaten wie beim echten Faschierten Braten. Die Masse war zwar sehr gut gewürzt und schmeckte auch gut. Doch nach einer Stunde im Rohr war die Konsistenz noch sehr ähnlich der ungebratenen Version, es fehlte die Bindung. Diese Version ist also noch ausbaufähig!
Gemeinsam haben wir dann noch das von Christiane zubereitete Erdäpfelpüree aus den 14 kg Erdäpfeln, 250 g Butter und ca. 2 l Milch mit Salz und Muskatnuss abgeschmeckt. Dabei war jeder Gaumen von uns Vieren wichtig, es war eine Gemeinschaftsentscheidung! 😉
Mit Salat haben die Braten und das Püree den Kindern gut geschmeckt. 3 EL Püree, 1/2 Wecken Faschierter Braten, der morgen zum Frühstück mit Semmeln als ‚Burger‘ gereicht wird und 1/2 ‚veganer Braten‘ blieben übrig!
Das macht Freude, wenn es so schmeckt und alles fast aufgegessen wird!





Tag 4, 19.8.
Wie üblich beginnt der Tag nach dem Wegräumen des Frühstücks mit einer Kochbesprechung: das Programm wurde komplett umgestellt und damit auch die Gerichte (die aus energietechnischen Gründen an die einzelnen Programmpunkte angepasst wurden). Heute standen zu Mittag eine Buchstabensuppe aus 1 kg Buchstabennudeln und ca 20 l Gemüsesuppe und anschließend 150 Palatschinken auf dem Programm. Niki und Christiane produzierten den Teig aus 3 kg Mehl, 30 Eiern und 6 l Milch (und 1,5 l Soda). Ich produzierte in der Zwischenzeit den Teig für einen Striezel (aus 1 kg Mehl) und je einer weitere Portion Schinken-Ei-Aufstrich und Liptauer. Danach ging’s ans Palatschinkenschupfen: Christiane und ich produzierten insgesamt 150 Palatschinken, Niki bestrich sie mit Matillen-oder Erdbeermarmelade und mit Powidl.
Die Palatschinken waren, wie immer, ein Renner und wir hätten locker mehr produzieren können!
Da am Abend eine Grillerei mit Lagerfeuer geplant war, schnitt Johannes am Nachmittag Gemüse, ich machte Wurstsalat und einen Teig für Steckerlbrot, Christiane briet das Gemüse, Niki den Halloumi und stellte eine Gemüsesuppe für den morgigen Tag auf und Johannes kümmerte sich um die Würstel, die Stöcke und die Saucen wie Ketchup, Senf und er rührte eine Coctailsauce aus selbst gemachten Mayonnaise.
Am Abend verabschiedete ich mich vorzeitig, denn Lagerfeuergrillerei ist nicht so mein Ding!



Tag 5, 20.8.
Nach dem Frühstück ging es wieder an die Arbeit. Christiane war bei einem der verschiedenen Workshops, die die Betreuer veranstalteten, eingeteilt, Johannes war einkaufen und Niki und ich bereiteten das Mittagessen vor. Es gab eine Gemüsesuppe mit Frittaten oder Backerbsen, Fusilli mit Tomaten-Oberssauce aus 7 kg Nudeln, 3 kg Tomatenmark, 2 kg Zwiebeln, 20 Zehen Knoblauch und 3 l Obers, dazu 1/2 kg Parmesan gerieben sowie 5 Häuptl Salat. Als Nachspeise gab es den allseits beliebten Ameisenkuchen aus 1,2 kg Butter, 1,2 kg Zucker, 24 Eiern ( Dotter und Klar getrennt), 800g Schokostreusel, 1/2 Flasche Eierlikör und 1,2 kg Mehl. Sowohl die Suppe als auch die Fusilli dürften gemundet haben, denn bis auf einen Teller blieben keine Nudeln übrig und die Suppe mit Einlage ging ganz weg. Der Ameisenkuchen war sowieso binnen kürzester Zeit weggeputzt.
Am Nachmittag war Christiane bei uns und Johannes war als ‚Rettungsanitäter‘ ein Teil des Betreuerteams und der Stationen. Fürs morgige Frühstück musste der Schinken-Eiaufstrich und der Liptauer noch nachproduziert werden. Für den Abend richteten wir ein Paprika-Hühnergeschnetzeltes mit Reis und Salat. Die vegetarische Variante war Tofu-Geschnetzeltes statt dem Huhn. Für den Tofu wurden 2 kg Räuchertofu ausgepresst, gezupft, mit Stärkemehl und Gewürzen (Sojasauce, Knoblauch, Oregano, Paprika edelsüß) vermischt und im Ofen bei 200 Grad ca 40 Minuten gebacken, bis er eine schöne Kruste hatte. Für die Hühnerfleisch-Variante wurden 6 kg Hühnerbrust geschnetzelt, gesalzen und auf 4 Partien gebraten. Beides wurde zur Seite gestellt. Für den Saucenansatz wurden 2 kg Zwiebeln goldbraun geröstet, 20 rote und gelbe Paprika wurden in Streifen geschnitten und mitgeröstet, dann wurde das Gemüse papriziert und mit Gemüsesuppe abgelöscht. Dann kam noch die Schale einer Zitrone dazu und das Ganze wurde langsam weich gekocht (ca 40 Minuten). Dann wurde die ganze Sauce mit dem Pürierstab fein aufgemixt und mit 1 kg Sauerrahm und und einem Gemisch aus Wasser und Mehl gebunden. Erst dann wurden die Saucen getrennt und in die eine Sauce wurde das Hühnerfleisch eingerührt, in die andere Sauce die Tofu-Stücke. Auch der Reis musste gekocht werden. Dazu wurden zuerst 5 kg Reis so lange gewaschen, bis das Waschwasser halbwegs klar war. Anschließend wurde mit 20 l Wasser aufgegossen und mit 10 EL Salz gewürzt. Einmal aufkochen gelassen, dann abgeseiht und wieder in den Topf zurückgegeben. Auf der noch heißen Platte wurde er durchziehen gelassen. Diese Speise wurde wieder mit 4 Häuptl Salat mariniert. Von der Fleischsauce ist gar nichts übrig geblieben, von der Tofu Sauce 2 Teller voll. Vom übrig gebliebenen Reis werden wir morgen oder übermorgen noch etwas zaubern.





Tag 6, 21.8.
Heute wird fürs Dinner am Abend geplant. Die Kinder dürfen sich heute am Abend verwöhnen lassen, denn sie haben keine Abwaschdienste und bekommen ein 3-gängiges Candlelight-Dinner serviert. Dafür beginnen die Vorbereitungen bereits vormittags. Mittags gibt es ’nur‘ Hot-Dogs, die nicht viel Aufwand sind. Dafür gibt es am Abend eine vegetarische Vorspeise, nämlich ‚Melanzanitartar‘. Dafür werden für uns alle 20 Melanzani einmal längs durchgeschnitten, kreuzweise eingeritzt und mit Olivenöl bestrichen. Anschließend werden sie bei 220Grad im Backrohr ca. 30-40 Minuten gebraten, bis sie weich und etwas ausgekühlt sind. Danach werden sie aus der Schale gelöst und klein gehackt. Das Melanzanitartar wird dann mit Senf, Ketchup, Agavendicksaft oder Honig, Salz, Pfeffer, etwas Chilipulver, Paprikapulver, 5 kleinst gehackten Gurkerln, 3 kleinst gehackten roten Zwiebeln und 1 kleinen Glas Kapern abgeschmeckt. Serviert wird das Tartar in Nockenform mit 2/4 getoasteten Brotscheiben. Als Hauptspeise gibt es Putenschnitzerl gebacken mit Gurken-Rahmsalat. Dafür verwendeten wir ca 3 kg Brösel, 3 kg Mehl, 20 Eier, 10 l Sonnenblumenöl, ca 9 kg Putenschnitzel dünn geklopft und zu kleinen Schnitzerl geschnitten, 20 Gurken fein gehachelt, 1 kg Sauerrahm, 10 Zehen Knoblauchzehen, Essig, Salz, Pfeffer und etwas Zucker. Für die Vegetarier gibt es Falafel mit Hummus und ebenfalls Gurken-Rahmsalat. Die Falafel und der Hummus wurden vom Naschmarkt besorgt, die können das gut und sie waren auch wirklich gut!. Als Nachspeise gibt es einen Schoko-Brownie auf weißer Schokoladensauce mit einer Deko-Erdbeere. Für die Brownies wurden 1400 g Butter, 1 kg Braunzucker, 1400 g dunkle Schokolade, 24 Eier und 920 g Mehl verbacken.
Das Dinner wurde von den Betreuern in festlicher Kleidung serviert, den Köchen mit viel Liebe und Engagement gekocht und angerichtet und die Abwäscher haben den Kindern einen dienstfreien Abend beschert, wo sie einfach mal nur genießen durften – und die Kinder haben es genossen. Anschließend gab es den ersten KS Wiental -Ball. Da haben uns die Kinder gesagt: ‚Das Essen war wirklich köstlich, danke dafür! Und auch danke dafür, dass wir einen abwaschfreien Abend hatten! 🙂
Das erfreut und erwärmt unser aller Herz natürlich!







Tag 7, 22.8.
Heute merkt man bereits die Aufbruchstimmung an Lager. Es wird besprochen, wer was wegräumt und wieder für ein Jahr in Kisten verstaut, wann die Küche geputzt wird und wie die Reste verkocht werden.
Zu Mittag gibt es wieder einmal Suppe als Vorspeise. Als Einlage gibt es Semmelschöberl von den übrig gebliebenen Semmeln-ein altes Rezept meiner Mama. Dafür werden (alte) Semmeln in Wasser eingeweicht, dann ausgedrückt und mit Eiern gut vermischt und gesalzen. Dabei rechnet man auf eine Semmel ein Ei. Bei uns waren es 10 Semmeln und 10 Eier. Von der Masse werden löffelweise Nockerl abgestochrn und in heißem Fett herausgebacken. Außerdem gab es noch Buchstabennudeln und gröstete Schwartbrotcroutons, für die alle Schwarzbrotscherzerl, die die Kinder übrig gelassen haben, zu Würfelchen geschnitten werden, mit Olivenöl beträufelt, mit Knoblauchgranulat und Salz gewürzt und bei ca. 200 Grad ca 20-25 Minuten im Rohr gebraten werden.
Anschließend gab es Reisauflauf, wofür aus 13 l Milch und 3 kg Rundkorn-oder Risottoreis gestern schon Milchreis gekocht wurde, der bis heute erkaltet ist. Das Kochen des Reises in der Milch war ziemlich herausfordernd, denn die Milch sollte weder überkochen noch der Reis im Topf anbrennen! Dafür musste man ständig in dem riesigen Topf rühren, ca. eineinhalb Sunden lang.
Heute wurden 1 500g Butter und 1 kg Staubzucker schaumig gerührt und anschließend 30 Dotter nach und nach eingerührt. Diese Masse wurde in den Milchreis eingearbeitet. Aus den 30 Eiklar wurde Schnee geschlagen und unter die Reis-Eimasse gehoben. Die fertige Auflaufmasse wurde in 2 große eingefettete Auflaufformen gefüllt und bei 180-200 Grad ca. 1,5 Stunden gebacken. Dazu gab es einen Erdbeerspiegel aus 3kg aufgetauten und pürierten TK Erdbeeren mit Zucker (nach Geschmack) verfeinert.
Nach dem Mittagessen gings ans Küche putzen. Da morgen das Haus um 10.00 Uhr wieder übergeben wird, die Kinder aber hier noch frühstücken, muss heute Vorarbeit geleistet werden: Dunstabzug gereinigt, Fritteuse ausgelassen und geputzt, die Laden ausgewischt, die Flächen gewischt, alles nicht mehr benötigte Geschirr ordentlichst abgewaschen, die Herdplatten mit dem Rezi bearbeitet, die Aufschnittmaschine gereinigt….
Am Nachmittag richteten wir noch alles für unser Abendessen her: Schinken-und Gemüsespätzle. Dafür wurden 11 kg fertige Spätzle gekocht, ca 1 5 kg Gemüse geputzt, klein geschnitten und angebraten, ca 4 kg Schinken angebraten und alles mit ein paar Schlückchen Weißwein aufgekocht. Dabei alles so lange kochen lassen, bis all der Alkohol entwichen ist und der Geschmack im Gericht zurückbleibt. Danach wurde die Schinken-/Gemüsemasse mit Obers aufgegossen und etwas eingekocht, dann kamen die Spätzle dazu und die Masse wurde mit Käse vermischt. (Gemüsespätzle mit Spätzlekäse, Schinkenspätzle mit Parmesan). Die Herdplatten wurden abgedreht und die Spätzle bei geschlossenem Topf noch etwas ziehen gelsssen. Dazu gab es 5 Häuptl Grazer Krauthäuptel-,•Salat und den restlichen Rahm-Gurkensalat von gestern.
Am Abend gab es zum Abschluss den ‚Bunten Abend‘ wo die Kinder ihre absolut kreativen Beiträge lieferten.
Es war wieder ein schönes Sommerlager mit viel Musik, viel Lachen, vielen kreativen Momenten und auch vielen sozialen und zwischenmenschlichen Kontakten. Es war schön und ich freue mich ein Teil davon gewesen zu sein!


