Wurzelbrot (ergibt ca. 4 Wurzelbrote)

Dieses Rezept stammt von Meiner Brotback-Lehrerin #Ingrid Müller. Sie hat mich bei einem Kurs in die Kunst des Brotbackens eingeführt, die Sauerteig-Führung gelehrt und mich das Brotbacken und den Umgang mit Weizen-, Roggen- und all den anderen Mehlsorten gelehrt. Das Rezept ist sehr einfach, kommt mit sehr wenig Hefe aus und durch die Langzeitführung ist es sehr bekömmlich. Am besten schmeckt das Brot frisch, man kann es aber auch einfrieren und dann wie Kleingebäck aufbacken (bei 200°C im vorgeheizten Umluftherd ca. 10 Minuten, dann noch zugedeckt nachziehen lassen)

Zutaten:

  • Hauptteig:
  • 1000 g Weizenmehl (Typ 700)
  • 760 g Wasser, lauwarm, ca. 30°C
  • 10 g Hefe
  • 20 g Salz

Zubereitung:

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, das Mehl und das Salz in eine Schüssel geben. Dann die Wasser-Hefemischung zu den trockenen Zutaten geben und diese gut verrühren und lange mit dem Knethaken kneten. Weizenmehl sollte man ca. 10 Minuten auf langsamer stufe kneten.

Nun den Teig 20 Minuten gehen lassen, dann den Teig von den Seiten der Schüssel zur Mitte hin falten (‚dehnen und falten‘), danach weitere 20 Minuten gehen lassen, das Falten noch zweimal wiederholen, dann den Teig in eine geölte Schüssel füllen und mindestens 24, maximal 48 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Es entstehen wunderbare Blasen, die das Brot sehr luftig und großporig machen.

Die Arbeitsfläche sehr gut bemehlen und den Teig vorsichtig darauf stürzen. Die Oberfläche des Teiges gut einmehlieren. Vorsichtig zu einem Rechteck formen und daraus 4 Teigstreifen abstechen. Jeden Teigstreifen von jeder Seite zweimal in sich verdrehen.

Backrohr auf 250°C aufheizen.

Anschließend die Brote auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und diese ins Rohr schieben, Die Teiglinge beim Einschießen beschwaden.

Nach ca. 10 Minuten die Temperatur auf 230 °C senken, anschließend weitere 10 Minuten bei dieser Temperatur backen, dann die Temperatur auf 200°C senken und das Brot ca. 15 Minuten fertig backen. Fertig ist das Brot, wenn man es locker vom Backpapier lösen kann, die Unter- und Oberseite ein wenig gebräunt ist und es, wenn man darauf klopft, hohl klingt.