Ölgugelhupf (Mautner Gugelhupf) – hier als Marmorgugelhupf

Diesen Gugelhupf hat es bei uns zu Hause früher sehr oft gegeben. Er wurde von Mama oft zubereitet, wenn es am Sonntag einmal etwas anderes geben sollte als den so genannten ‚Baudexn‘ – den Germteig-Laib, den es während der Woche oft zum Frühstück gab. (Er war nicht fett, mit wenig Butter und Eiern, im Germteig, jedoch nahrhaft und man konnte lange davon zehren). Auch der Ölgugelhupf war eher mager, verglichen mit den anderen – vor Butter strotzenden Gugelhupfrezepten, die man so findet. Manchmal wurde er als Ölgugelhupf zubereitet, manchmal als Marmorgugelhupf

Zutaten:

  • 5 Dotter
  • 25 dag Staubzucker
  • Schnee von 5 Eiklar
  • 9 EL Öl
  • 9 EL Wasser
  • 25 dag Mehl
  • 1 Pck Backpulver
  • Masse für Marmorierung: 1gehäufter EL Kakaopulver, 2 EL Öl

Zubereitung:

Öl und Zucker schaumig schlagen, esslöffelweise das Öl und anschließend das Wasser dazugeben und noch ein wenig weiterschlagen.

Danach die Eiklar mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen.

Mehl und Backpulver mischen, unter die Dottermasse heben und zum Schluss noch sanft den Schnee untermengen.

3/4 der fertigen Masse in eine befettete und bemehlte Gugelhupfform gießen.

Anschließend das Kakaopulver mit dem Öl klumpenfrei verrühren und die zurückbehaltene Masse mit dem Restlichen Kuchenteig verrühren. Die dunkle Masse auf die helle Masse füllen und anschließend mit einer Gabel Kreise von oben nach unten durch die Gugelhupfform ziehen, sodass anschließend eine marmorierte Zeichnung im Inneren des Gugelhupfs entsteht.

Den Gugelhupf bei 180°C ca 40-45 Minuten im Rohr backen. Er ist fertig, wenn sich die Masse leicht vom Rand löst. Auch wenn man leicht an die Obefläche drückt und die ‚Delle‘ kommt wieder in ihre ursprüngliche Form, sie bleibt nicht, ist der Kuchen fertig.

Den Kuchen aus dem Rohr nehmen und auf einen Teller stürzen.

Tipp: Auch diese Kuchenmasse ist für laktoseintolerante Menschen gut geeignet.