Szegediner Kraut vom Wels mit Roter-Paprikasauce und Braterdäpfel

Heute ist unser Sonntagsessen und keines der Kinder kommt zum Essen. Grund, um Trübsal zu blasen? Nein – natürlich nicht! Wir gönnen uns einen Auszeit-Sonntag mit Sauna und Entspannung und am Abend gibt’s ein köstliches zweigängiges Menü, nämlich Szegediner Kraut vom Wels mit Braterdäpfel und roter Paprikasauce. Als Nachspeise kommt ein Sauerrahmschmarrn mit Erdbeersauce, Erdbeerragout und Schoko-Rosmarin-Eis auf den Tisch. Es lohnt sich auch für 1 oder 2 Personen gut zu kochen!

Zutaten für 2 Personen:

Zutaten für das Szegediner Kraut:

  • 1 kleines Spitzkraut, feinnudelig geschnitten
  • 1 EL (Wald)honig
  • 1 Chilischote, getrocknet
  • 1 TL Kümmel gemahlen (am besten von Sonnentor)
  • 2 Schalotten
  • 1/8 l grüner Veltliner
  • etwas von der Paprikasauce

Zutaten für die Rote Paprika-Sauce:

  • 3 Schalottten
  • 1 Zehe Weingartenknoblauch
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 EL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 cm Ingwerknolle riscch gerieben
  • 1 EL Waldhonig
  • 125 ml Grüner Veltliner
  • 125 ml Gemüsefond
  • 75-90 ml Schlagobers
  • Salz, evtl. schwarzer Pfeffer

Zutaten für die Erdäpfelwürferl:

  • 400 g Erdäpfel, speckig
  • Salz
  • 1-2 El Olivenöl

Zutaten für das Welsfilet:

  • 350-400 g Welsfilet
  • etwas mildes Currypulver
  • 2 EL Pistazienöl oder anderes Nussöl
  • evtl. Kresse oder Kerbel als Garnitur

Zubereitung:

  • Für das Kraut den Honig in einer Kasserolle leicht karamellisieren lassen. Fein gehackten Chili und geriebenen Ingwer zugeben. Die Schalotten feinwürfelig schneiden und ebenfalls beigeben. Alles miteinander anrösten, bis die Schalotten Farbe genommen haben. Den Kümmel und danach das geschnittene Kraut zugeben.
  • Mit Grünem Veltliner ablöschen und zugedeckt 1 Stunde köcheln lassen, dann mit Salz, schwarzem Pfeffer, einem Schuss dunklem Balsamico abschmecken.
  • Für die Paprikasauce in einem Topf den Honig, Chili, Ingwer, Knoblauch und die Schalotten leicht ankaramellisieren. Durch Verwendung des Honigs braucht man kein Fett, um die Schalotten anzuschwitzen.
  • Wenn die Schalotten Farbe genommen haben, den roten Paprika zugeben. Dünsten lassen, bis die Paprikaschote weich ist.
  • Leicht mit geräuchertem Paprika paprizieren und mit dem Veltliner ablöschen. Einreduzieren und dann mit Geemüsefond auffüllen. Nochmals einreduzieren, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Das Obers zugeben. Würzen und mixen. Abseihen.
  • Für die Braterdäpfel die Erdäpfel schälen und in kleine halbzentimetergroße Würferl schneiden. In einer Keramik- oder beschichteten Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die Würferl anfangs bei starker Hitze anbrutzeln lassen, dann die Hitze auf die Hälfte reduzieren, salzen, den Deckel draufgeben und sanft schmurgeln lassen, bis die Erdäpfelwürferl weich sind. Dann den Deckel noch einmal entfernen und noch einmal heiß anbraten, bis die Würferl knusprig sind.
  • Wallerfilet in 40–50 g Stücke schneiden. Salzen und pfeffern. Mit Curry, Salz würzen und mit Pistazienöl (oder einem anderen Nussöl) einmassieren. In Pisatzienöl mit Butter leicht glasig braten. Das Kraut mit einem Teil der Paprikasauce vermengen. Auf vorgewärmten Tellern zuerst etwas Sauce verteilen.
  • Darauf dann das Paprikakraut (Kraut mit Sauce vermischt) geben. Anschließend jeweils ein gebratenes Wallerfilet daraufsetzen. Die Braterdäpfelwürferl über die Teller verteilen. Nach Belieben mit frischen Kräutern ausgarnieren.