Gefüllte Lebkuchen (1 Blech)

Zutaten:

  • Teig:
  • 40 dag glattes Mehl
  • 24 dag Roggenmehl 960
  • 18 dag zerlassene Butter
  • 40 dag Rohrzucker
  • 4 Eier
  • 2 EL Honig
  • 1 dag Lebkuchengewürz
  • Schale einer abgeriebenen Zitrone (BIO)
  • 3 TL Wasser in Natron gelöst
  • Fülle:
  • 20 dag gehackte Walnüsse
  • 10 dag Rosinen
  • 10 dag Aranzini
  • 20 dag Dörrzwetschken (eingeweicht und dann klein geschnitten)
  • 50 dag Ribiselmarmelade

Zubereitung:

Aus den Mehlen, dem Rohrzucker, den Eiern, dem Honig, der zerlassenen Butter und den Aromaten und dem Natron einen Teig bereiten. Diesen dann 12 bis 24 Stunden rasten lassen. Den Teig dann halbieren und jede Teighälfte zu einer Teigplatte ausrollen (ca 5 mm). Die erste Teighälfte auf ein Blech geben. Das geht am besten, indem man die Teigplatte locker um den Nudelwalker rollt und diese dann auf dem Blech wieder ent-rollt. Danach den überstehenden Teig an den Rändern abgleichen, Reste Zur Seite stellen.

Für die Fülle werden alle Zutaten verrührt. Die Fülle auf die Teigfläche gleichmäßig verteilen.

Mit der zweiten Teigplatte genauso vorgehen wie mit der ersten und diese auf die Fülle geben und diese zur Gänze abdecken. Wieder die übrigen Teigreste zur Seite legen.

Danach mit dem Nudelwalker nochmals leicht über die Masse walken, dann mit einer Gabel vereinzelt Löcher in den Teig stechen, damit der Dampf bzw. die Luft, der bzw die sich gegebenenfalls darunter bildet, entweichen kann. Anschließend mit einem verquirlten Ei mit einem Schuss Milch bestreichen und ins Rohr schieben.

Backzeit: 200 Grad – Ober- und Unterhitze

Backdauer: ca. 25 Minuten

Den fertig gebackenen Lebkuchen auskühlen lassen und anschließend in Bahnen von ca. 4 cm schneiden. Für Schokotiger kann man ihn dann noch mit Schokoglasur glasieren.

Ich lasse immer die Hälfte der Bahnen natur, die andere Hälfte glasiere ich mit Zartbitterkuvertüre.

Von den fertigen (glasierten) Bahnen dann je nach Belieben 5 – 10 mm dicke Scheiben abschneiden und diese auf dem Keksteller platzieren. Die Lebkuchen halten sehr lange. Man sollte sie aber in einer Kunststoff-Gefrierdose aufbewahren, damit sie nicht an Qualität verlieren.

Tipp:

Den restlichen, abgeschnitten Teig kann man noch zusammenlegen, ca 5mm dick ausrollen und daraus ungefähr 7x5cm große Teig Platten schneiden. Diese mit Abstand auf ein Blech setzen und mit Ei-Milchmischung bestreichen und anschließend mit 5 ganzen, abgezogenen Mandeln belegen und bei 180 Grad Backen, bis sie goldbraun sind (ca. 15-20 Minuten). Sie sehen dann aus wie die ‚Fünfmandler‘ aus der Lebkuchenzelterei Pirker in Mariazell, schmecken allerdings leider nicht ganz so gut, weil Pirkers einfach den weltbesten Lebkuchen nach geheimen Familienrezept herstellen! 😉